Für die Ausstellung habe ich acht Gemälde neu gemalt. Der Prozess ist das Gleiche wie immer. Ich fange an, auf weißer Leinwand Chaos zu schaffen, und dann ich versuche, daraus etwas zu entwickeln. Deshalb überrasche ich mich jedes Mal mit dem, was am Ende in die Welt kommt. Allerdings sollte ich darauf besonders achten, dass ich mich selbst nicht kopiere. Die Werke von anderen zu kopieren kommt natürlich nicht in Frage (es ist vielleicht trotzdem OK, wenn man Kopie absichtlich macht.). Ich kann kein wirklich kreatives Ding schaffen, wenn ich beim Malen bewusst an meine alten guten Gemälde denke. Das habe ich aus vergangenen Erfahrungen gelernt. Für Außenstehende sieht mein Stil vielleicht nicht so unterschiedlich aus. Ich versuche doch immer die Verführung meiner vergangenen Gemälde abzuschütteln und mit meinem Herzen zu arbeiten. Fast alle Gemälde, die auch diesmal auf diese Weise entstanden sind, sind wi...
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